Betreuung

Kinder in der Kinderkrippe ab der Vollendung des ersten Lebensjahres bis zum dritten Lebensjahr (1-3 Jahre).

Kinder im Elementarbereich ab dem dritten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Schule (3-6 Jahre).

Öffnungszeiten: Betreut wird bei uns in der Zeit von 7 – 17:30 Uhr.

Förderung

Der Situative Ansatz gilt als Paradigma unserer pädagogischen Arbeit. Daran anknüpfend betreiben wir eine in den Alltag eingreifende, systematische Frühförderung.
 

Gefördert werden bei uns die Bereiche

 

Förderung von Wahrnehmung und Motorik

Musikalische Frühförderung und Bewegungspädagogik

Deutsch-Frühförderung

Vorbereitung auf den Übergang in die Schule
 

Pflege

Verpflegung

 

Die „Kindsköpfe“ verfügen über eine voll ausgestattete Küche, die es ermöglicht, den Kindern täglich ein Mittagessen frisch zuzubereiten. Beim Einkauf der benötigten Lebensmittel werden nach Möglichkeit Bio-Lebensmittel oder andere qualitativ hochwertige Produkte aus der umliegenden Region verarbeitet.

Windeln

 

In der Kinderkrippe werden Windeln (in den Größen von 4 bis 6+) von uns gestellt.

Ausruhen und Schlafen

 

Der Alltag in einer Kindertageseinrichtung ist für Kinder in ihren jungen Jahren eine aufregende Sache. Auch einmal zur Ruhe zu kommen – das muss unbedingt sein.


In der Kinderkrippe schlafen alle Kinder nach dem gemeinsamen Mittagessen. Im Elementarbereich kommen diejenigen Kinder nach dem Mittagessen zusammen, die es gut gebrauchen können, um im Ruheraum eine Pause einzulegen. Hier wird dann mal ein gemeinsame Buch gelesen, eine Traumreise, oder Ähnliches gemacht.

Unsere besonderen Förderangebote

Zu zwei speziellen Themen machen wir gezielte, aus dem Alltag heraustretende Förderangebote.
 

Zum einen ein Deutsch-Frühförderangebot, das gezielt drohende Defizite in der Sprachentwicklung auszugleichen bestrebt.


In der wissenschaftlichen Diskussion frühkindlicher Bildung ist heute unbezweifelt, dass eine altersgemäße Sprachentwicklung als eine wesentliche Schlüsselstelle für den späteren Schulerfolg gilt.
Gleichzeitig bildet sie die Grundlage für die aktive Teilnahme am sozialen Leben - eine Vielzahl von Kindern mit einer Sprachentwicklungsstörung leiden unter psychischen Problemen - und ist somit eine Querschnittsaufgabe, die alle Bildungsbereiche durchzieht. Deshalb setzen die „Kindsköpfe“ einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die vorschulische Sprachförderung.


Die „Kindsköpfe“ setzen für die Deutsch-Frühförderung die Diagnoseinstrumente SELDAK (für Kinder deutscher Herkunftssprache ab 3,5 Jahren) und SISMIK (für Kinder nicht deutscher Herkunftssprache ab ca. 4 Jahren) ein. Diese Instrumente bieten eine gute Möglichkeit zur Früherkennung verzögerter Sprachentwicklung einzelner Kinder.

 

Das Diagnostikinstrument „BaSiK“ zur alltagsintegrierten Sprachentwicklungsbeobachtung (sowohl für Krippen- als auch Elementarkinder) steht aktuell bei uns - gemessen an Erkenntnisgewinn und Praktikabilität – auf dem Prüfstand.

Zum anderen: Der Übergang von der Kita in die Schule stellt, wie jeder Übergang von der einen Lebensphase in die andere, Kinder vor Herausforderungen. Neben einer üblichen Aufregung und Vorfreude dem Neuen gegenüber ist der Eintritt in die Schule auch manchmal mit Ängsten gegenüber dem Unbekanntem und vor der Trennung angesichts des Verlustes des Bekannten und einschätzbarem begleitet.

 

Es braucht also eine hohe Sensibilität der kindlichen Bezugspersonen gegenüber möglichen Sorgen und Traurigkeit. In diesem Bewusstsein begleiten wir unsere Kinder behut- und aufmerksam, um emotional starken Kindern einen glücklichen Schulbeginn zu ermöglichen.

 

Um außerdem die „Schulfähigkeiten“ unserer Kinder bestmöglich zu erreichen, veranstalten wir neben dem üblichen Alltag Vorschultage, in denen die als nächstes übergehenden Kinder gezielt gefördert werden. So werden beispielsweise Lernmappen und Ordnungssysteme angelegt, Kalender, Jahreszeiten und Uhrzeit thematisiert, der Zahlenraum von 1 bis 10 erlernt, sowie Größen, Mengen und Gewichte erfasst, Buchstaben und anderes mehr kennengelernt.